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In Zeiten des Klimawandels muss unser Wald regelmäßig gepflegt und betreut werden.
Nicht jeder hat die Möglichkeiten dazu, dieser Aufgabe nachzugehen.

Deshalb vermitteln wir zwischen Waldbesitzern und Waldbetreuern in der Region,
um so den Wald für zukünftige Generationen zu erhalten!

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Hier geht´s zu den informativen Videos für Waldbesitzer*innen

In den Videos geben Experten einen ersten Einblick in die Vorteile einer ökologischen, nachhaltigen und kimafitten Waldbewirtschaftung. Gut verständlich und auf den Punkt gebracht erfahren Sie mehr über das komplexe Zusammenspiel im Wald.

Wir unterstützen Sie, ihren Wald für Generationen zu erhalten!


Aktuelles

Koordinierungsstelle lud zur Exkursion „Waldumbau nach Fichtenausfall“

Gemeinsam mit Waldbesitzern und Waldbetreuern der Region wurden bei einer Veranstaltung im März Themen für eine Exkursion im Frühjahr diskutiert. Diese fand nun am Samstag, 28. Mai 2022 statt. Es nahmen Waldbesitzer aus fünf Gemeinden des Waldviertler Kernlands an der von der Koordinierungsstelle Wald organisierten Exkursion in Altenburg teil.

Der Wald reguliert sich selbst.

Um 9 Uhr trafen sich die Teilnehmer am Parkplatz des Stift Altenburg. Forstdirektor Herbert Schmid begrüßte die Teilnehmer und informierte über den Betrieb und die Grundsätze, nach denen der Forstbetrieb des Stiftes geführt wird. Bei der ersten Schaufläche in Sachsendorf konnten sich die Teilnehmer ein Bild davon machen, wie sich eine Fläche entwickelt, auf der nach einem Kahlschlag, durch Borkenkäferbefall verursacht, 20 Jahre lang keinerlei Eingriffe durchgeführt wurden. Geschützt durch Brombeeren, entwickelte sich ein stabiler Mischwald.


Gruppe


 Naturverjüngung ist auch auf Kahlflächen möglich.

Auf der zweiten Schaufläche wurden nach dem Ausfall der Fichte Nesterweise Lärchen gepflanzt. Durch das wuchernde Reitgras rechnete niemand damit, dass sich auf der Fläche eine Naturverjüngung entwickeln würde. Auch hier halfen Brombeeren, das Reitgras zu unterdrücken und einen geschützten Raum für Sämlinge zu schaffen.

Beim Reden kommen die Leut zam.

Beim gemeinsamen Mittagessen im Stiftsrestaurant wurden Erfahrungen ausgetauscht und weitere innovative Ansätze der Waldbewirtschaftung diskutiert. Die Teilnehmer konnten an diesem Tag viele nützliche Informationen mit nach Hause nehmen und neue Sichtweisen kennenlernen. 

Grenzen aufgezeigt

„Aun jed´n Grenzstoa a feste Watschn, daun merkt si des da Bua“ so wurden angeblich früher die zukünftigen Erben beim jährlichen Rundgang auf die Grenzen des Grundbesitzes eingeschworen. Heute ist das ganz anders, aber Grenzen finden und festlegen bereitet noch immer einige Schwierigkeiten.

Die Besucher vom Vortrag „Grenzfindung im Wald“ von Dominik Mesner am 4. Mai im Martinssaal haben nun einen großen Wissensvorsprung. In sehr launiger, praxisorientierter und mit vielen aktuellen Beispiel versehener Weise gab der erfahrene Referent sein Wissen weiter. „Bei der Grenzfindung und -festlegung sind immer mindestens zwei Personen beteiligt, die eine gemeinsame Lösung und Übereinstimmung finden müssen“, so der Geschäftsführer der Firma Vermessung Schubert.

Für manche Anwesende war es neu, dass die Katastermappen bereits 200 Jahre alt und relativ ungenau sind. Im Grundbuch sind zwar verschiedene Daten zum Grundstück verbindlich eingetragen, aber nicht der genaue Verlauf der Grenzen. Die Eintragung in den Grenzkataster ermöglicht eine rechtsverbindliche Sicherung des Grenzverlaufs. Dazu ist eine Einigung der Beteiligten, eine vertragliche Festlegung und die entsprechende Vermessung nötig. Damit kann eine „Wanderung“ von Grenzen unterbunden werden. 

Lukas Hochwallner, Dominik Mesner, Doris Maurer

Lukas Hochwallner, Dominik Mesner, Doris Maurer

Hilfe bei der Suche nach Nachbarn und bereits vorhandenen Unterlagen können Geometer, Grundbuch, Vermessungsamt, Niederösterreichatlas, Urkunden und vorhandene Markierungen geben.

Im weiteren Verlauf des von der Koordinierungsstelle Wald veranstalteten Seminars stellte Christine Gupta die Initiative „Wir schauen auf unsere Wälder“ vor. Waldbewirtschafter werden dabei angehalten die Pflanzen und Tiere im Forst zu beobachten und die Ergebnisse aufzuzeichnen. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt. Beim von Lukas Hochwallner vorgestellten Projekt „connectforbio“ werden Trittsteinbiotope gesucht. Dabei handelt es sich um besondere Waldflächen in der Größe von 0,5 bis 1,5 ha, die gegen Entschädigung mindestens 10 Jahre lang außer Nutzung gestellt werden. Interessenten können sich bei der Koordinierungsstelle Wald melden.

Doris Maurer, die Geschäftsführerin des Waldviertler Kernlands informierte zum Abschluss über das Projekt „Patenschaft Vielfalt“. Die Erhaltung von Bichl, Kobel und Feldrainen steht dabei im Mittelpunkt. Interessierte Personen können unter dem Motto „die Welt, die deinen Namen trägt“ in Übereinstimmung mit dem Besitzer die Patenschaft über eines dieser Landschaftselemente übernehmen.

Als nächste Veranstaltung der Koordinierungsstelle Wald findet am Samstag, 28. Mai von 9 bis 14 Uhr eine Exkursion im Forstbetrieb des Stiftes Altenburg mit dem Thema „Waldumbau nach Fichtenausfall im Horner Becken“ statt.

Grenzfindung im Wald

Für eine klimafitte Bewirtschaftung der Waldflächen ist natürlich wichtig zu wissen, wo genau die Grundstücksgrenzen sind. Wie mit Unstimmigkeiten und Diskussionen mit Nachbarn umgegangen werden kann, erläuterte DI Dominik Mesner vom Vermessungsbüro Schubert beim Vortrag „Grenzfindung im Wald“ am Mittwoch, 04. Mai 2022 um 19:30 Uhr im Martinssaal in Martinsberg. Dieser Vortrag kann an dieser Stelle nachgesehen werden.

Veranstaltungen vermitteln Wissen zur klimafitten Waldbewirtschaftung

25. April 2022, Martinsberg im Waldviertel. Im Rahmen von Informationsveranstaltungen werden Waldbesitzer:innen und Bewohner:innen der Region laufend über die klimafitte Waldbewirtschaftung und Fördermöglichkeiten informiert. Die Koordinierungsstelle Wald unterstützt Waldbesitzer:innen bei der klimafitten Waldbewirtschaftung und Betreuung ihrer Wälder.

Exkursion zum Klimafitten Wald

Bei der Exkursion am Samstag, dem 23. April 2022 konnten sich über 50 Beuscher ein Bild davon machen, wie der Wald der Zukunft konkret aussehen kann. Beim Rundgang auf der NET-Gen-Versuchsfläche mit Herrn Oberförster Ing. Hubert Leutgeb wurde über Naturverjüngung, Holzernte, Waldpflege, Baumartenwahl und Waldrandgestaltung diskutiert.

Gegen Voranmeldung bei der Koordinierungsstelle Wald unter der Telefonnummer +43 681 / 813 436 87 kann die Fläche auch gemeinsam mit einer/einem Expert:in aus der Region besichtigt werden. Die Fläche bietet sowohl für Waldbesitzer:innen ohne forstliche Ausbildung als auch für Forstexpert:innen interessante Informationen.


Foto Eröffnung
 

Wie finde ich meine Grenzen?

Für eine klimafitte Bewirtschaftung der Waldflächen ist natürlich wichtig zu wissen, wo genau die Grundstücksgrenzen sind. Wie mit Unstimmigkeiten und Diskussionen mit Nachbarn umgegangen werden kann, erläutert DI Dominik Mesner vom Vermessungsbüro Schubert beim Vortrag „Grenzfindung im Wald“ am Mittwoch, 04. Mai 2022 um 19:30 Uhr im Martinssaal in Martinsberg. Der Vortrag wird zusätzlich auf der Webseite www.waldundholz.at/livestram übertragen.

Weiter Initiativen unterstützen Waldbesitzer

Beim Vortrag werden auch weitere Initiativen & Förderprogramm vorgestellt. Beim Projekt „Wir schauen auf unsere Wälder“ (ÖKL) geht es u.a. darum, im Rahmen eines mehrstündigen „Waldökologischen Betriebsgespräches“ auf die Vielfalt im eigenen Wald „hinzusehen“.

Für das Projekt „Connectforbio“ (BFW) werden Trittsteinbiotope im Wald gesucht und beim Projekt „Patenschaft Vielfalt“ (Waldviertler Kernland) geht es darum, dass Landwirte Patenschaften für Kobel vergeben. Dafür werden Landwirte und Paten gesucht. Weitere Informationen auf www.patenschaft-vielfalt.at  

Klimafitter Wald im Waldviertler Kernland

16. September, Martinsberg im Waldviertel. Der Klimawandel und die damit verbundene Temperaturerhöhung und Verlängerung der Vegetationsperiode setzt die für das Waldviertel charakteristischen Fichtenwälder zunehmend unter Druck.  Doch was können wir tun um den Wald auf die Auswirkungen des Klimawandels fit zu machen? Und was sind weitere zukünftige Herausforderungen und Chancen für die Wälder im Waldviertler Kernland? Diese und noch viele andere Fragen wurden im Rahmen der Veranstaltung Klimafitter Wald in der Klimabündnis-Gemeinde Martinsberg diskutiert.

Versuchsfläche und Lehrpfad eröffnet

Wie der Wald der Zukunft aussehen kann, zeigt ein Feldversuch der Marktgemeinde Martinsberg und des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) auf einer so genannten NETGEN*-Versuchsfläche  Gemeinsam mit den Kindern der Mittelschule wurden auf einem halben Hektar zerstörter Waldfläche ca. 2.000 neue Bäume in Mischkultur gepflanzt. Auch auf die ökologische Waldrandgestaltung wurde in Kooperation mit der Jägerschaft geachtet. BGM Friedrich Fürst freute sich bei der Eröffnung sehr über die vielen Besucherinnen und Besucher. Neben forstwirtschaftlich Interessierten fanden sich auch Jäger und Lehrpersonal der Mitteschule Martinsberg zur gemeinsamen Begehung der Fläche ein. Über 40 Personen konnten sich so von der erfolgreichen Umsetzung des zukunftsfähigen Mischwaldes inklusive Lehrpfad überzeugen. Wie wichtig ein gesunder Wald für uns alle ist, wurde von allen Seiten betont. „Denn der Wald ist nicht nur Leidtragender des Klimawandels, er ist auch die Lösung“, so Irene Gianordoli, Projektteam NETGEN (BFW).

Naturverjüngung und exotische Baumarten als Fluch oder Segen?

Großes Interesse herrschte auch bei der darauffolgenden Abendveranstaltung. 80 Personen folgten der Einladung der KLAR! Region Waldviertler Kernland und dem Klimabündnis NÖ unter Einhaltung der 3-G-Regel in den Martinssaal (Marktgemeinde Martinsberg). Weitere 50 Interessierte folgten dem Programm via Livestream unter www.waldundholz.at.

Dass sich zukünftig auch Chancen für die lokale Forstwirtschaft ergeben, zeigten die Vorträge von Dr. Silvio Schüler und DI Werner Ruhm (BFW). Dabei wurde nicht nur auf die geeignete Baumartenwahl und den Einsatz von nicht-heimischen Bäumen eingegangen, wir erfuhren außerdem, wie man auch mit Laubholz in Zukunft gewinnorientiert wirtschaften kann.

Durch’s Reden kommen die Leut zam!

Bei der anschließenden Diskussionsrunde bekamen dann alle die Möglichkeit, ihre Fragen via SMS zu stellen. Ing. Emil Honeder gab diese an die forstwirtschaftlichen Experten weiter. Neben Ing. Herbert Grulich (Verein zur Förderung des Waldes), Andreas Sandler (Obmann WWG Ottenschlag) Dietmar Hipp (Obmann LK Zwettl) gesellte sich auch Bezirksjägermeister Manfred Jäger zu den Spezialisten des BFW auf’s Podium. Wie wichtig dieser breite offene Austausch ist, wurde immer wieder von allen Seiten betont. „Denn durch’s Reden kommen die Leut zam!“, so die Antwort von Ing. Grulich auf die Frage, wie man den Dialog von Jagd-, Land- und Forstwirtschaft verbessern kann. Doch nicht nur diese drei Gruppen sind gefordert. Denn den Herausforderungen des Klimawandels sind wir nur gewachsen, wenn wir alle an einem Strang ziehen - da sind sich alle Expertinnen und Experten einig. Dass dieser Dialog gelingen kann, zeigt unter anderem die frisch eröffnete NETGEN-Versuchsfläche, bei der auch Ing. Grulich maßgeblich beteiligt war, vor.

Foto: Copyright: Alexander Braun, Klimabündnis NÖ Bgm. Christian Seper (Obmann Kleinregion Waldviertler Kernland), Doris Maurer (KLAR! Waldviertler Kernland), Bgm. Friedrich Fürst, Emil Honeder (Maschinenring Waldviertel) Christina Mayerhofer (Klimabündnis NÖ), Herbert Grulich (Verein zur Förderung des Waldes), Bezirksjägermeister Manfred Jäger, Andreas Sandler (Obmann WWG Ottenschlag), Werner Ruhm und Silvio Schüler vom BFW sowie Dietmar Hipp (Obmann LK Zwettl) und Irene Gianordoli NETGen.

Vortrag "Heimische & nicht-heimische Baumarten - Wie können sie sich ergänzen?"

Infoabend Biodiversität in meinem Wald & Baumartenampel  

Am 27.04.2021 fand eine Veranstaltung zum Thema Biodiversität in meinem Wald & Baumartenampel, welche hier zum nachsehen online ist.

Leitfaden: Waldbetreuung für waldferne Waldeigentümer*innen 

Die Erfahrungen aus dem ersten Jahr der „Koordinierungsstelle Wald“ wurde in einem Handbuch zusammengefasst.  Es gibt einen umfassenden Einblick:

  • WER diese „neuen“ Waldbesitzer*innen sind,
  • WIE diese motiviert werden können und
  • WELCHE Unterstützung sie brauchen.

Es dient als Leitfaden für den Aufbau von unabhängigen Koordinierungsstellen und gibt viele hinweise zur Ansprache der unterschiedlichen Waldeigentümer*innen.


Gerne senden wir auch Ihnen ein Exemplar zu. 

Einfach ein Mail an office@waldundholz.at  

oder sie landen es sich Hier herunter: Download

Handbuch Koordinierungsstelle Wald



Wald-Videos für Waldbesitzer erstellt.

Die Koordinierungsstelle Wald WKL erstellte gemeinsam mit Experten vom Verein zur Förderung des Waldes leicht verständliche Kurzvideos.

Ziel der Videos

Ziel der Kurzvideos ist es, besonders Personen die einen Wald besitzen, diesen aber selbst nicht bewirtschaften können, Wissen rund um das Thema Borkenkäferabwehr, Waldbewirtschaftung und Grenzfindung zu vermitteln. „Ich bin begeistert wie die Experten des Vereins zur Förderung des Waldes es geschafft haben, komplizierte Zusammenhänge einfach und auch für Laien verständlich darzustellen.“, zeigt sich die Projektleiterin der Koordinierungsstelle Wald, Doris Maurer, von den Videos beeindruckt.

Einblicke in einen gesunden Wald

Die Videos sollen besonders Waldbesitzern erste Einblicke, in die derzeitigen Herausforderungen zum Erhalt eines stabilen und gesunden Waldes geben. Demgemäß erläutert Wolfgang Chaloupek (ehemaliger Leiter der Bundesforste Waldviertel-Voralpen), dass die in einem Baumstamm befindlichen Borkenkäfer innerhalb kürzester Zeit bis zu 250.000 Nachkommen produziert. Es aber nur ca. 200 Borkenkäfer bedarf, um einen Baum abzutöten.

Schutz vor dem Borkenkäfer

Der Obmann des Vereins zur Förderung des Waldes, Gerhard Blabensteiner, stellt die natürlichen Gegenspieler des Borkenkäfers vor und erläutert wie befallen Bäume gefunden werden können. Dass durch das Entrinden im Wald einerseits wichtige Nährstoffe im Wald bleiben und dies auch eine gute Maßnahme gegen die Borkenkäferausbreitung ist, stellt Herbert Grulich (ehemaliger Waldwirtschaftslehrer) vor.

Martin Forstner (Wildbiologe und Forstingenieur) zeigt die Ppotenziale der Naturverjüngung im Wald auf und welchen Einfluss das Wild auf das Aufkommen unterschiedlicher Baumarten hat. Wie man den monetären Wert eines Baumes gut abschätzen kann, erläutert Christian Häusler (Prokurist Habsburg Lothringen Gut Persenbeug). Über das Finden von Grenzen im Wald und welche Rolle dabei die Katastermappe spielt, spricht Dominik Mesner vom Vermessungsbüro Schubert.

Herbert Grulich, Christian Prinz, Lukas Hochwallner
Im Bild: Ing. Herbert Grulich, Christian Prinz, Lukas Hochwallner
Christian Prinz und Martin Forstner
Im Bild: Christian Prinz, DI Martin Forstner
Lukas Hochwallner, Christian Prinz, Christa Bauer, Doris Maurer
Im Bild: Lukas Hochwallner, Christian Prinz, Christa Bauer, Doris Maurer

Einblicke in die Arbeit der Waldbetreuer

Auch drei Waldbetreuer geben in den Videos Einblick in Ihrer Arbeit und Ihre Motivation, Waldeigentümer, die ihren Wald selbst nicht betreuen können, zu unterstützen. Auch das Angebot der Koordinierungsstelle Wald wird in einem kurzen Trailer vorgestellt.

Die Videos wurden in Kooperation mit Christian Prinz (littleprinz.at) erstellt, welcher es hervorragend schaffte, das persönliche Interesse und die Überzeugung der Experten einzufangen. Die Videos werden auf der Webseite www.waldundholz.at veröffentlicht und laufend auf Sozialen Medien präsentiert.    

Die ersten Waldbetreuer sind bereit!

Am 14. und 18. Mai trafen sich Lukas Hochwallner und Doris Maurer von der Koordinierungsstelle Wald mit den ersten Waldbetreuern.

Suche nach Waldbetreuern startete

Ende April startete die Koordinierungsstelle Wald die Suche nach Waldbetreuern. Mitbringen sollen diese Freude an der eigenständigen Waldarbeit, eine Ausbildung als Forstfacharbeiter oder langjährige Erfahrung in der Waldarbeit.

Die Waldbetreuer werden im Besonderen waldferne Waldbesitzer bei der Betreuung ihres Waldes in der Region Waldviertler Kernland unterstützen. Im Zentrum steht dabei die rasche Aufarbeitung von Käferbäumen, um die Ausbreitung des Borkenkäfers einzudämmen.

Über 20 Waldbetreuer wollen aktiv werden

Es haben sich bereits über 20 zukünftige Waldbetreuer aus unterschiedlichen Gemeinden der Region gemeldet. Am 14. und 18. Mai fanden die ersten Abstimmungsgespräche statt. Zu Beginn stellten sich die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle Wald vor und präsentierten das Angebot der Koordinierungsstelle Wald. Dieses beinhaltet, neben der Vermittlung der Waldbetreuer an waldferne Waldbesitzer, im Besonderen Bewusstseinsbildung für die Wichtigkeit einer kontinuierlichen Waldbetreuung, sowie einer raschen Aufarbeitung von Käferschäden.

Karte - Gemeinden des Waldviertler Kernlandes

Bild: Koordinierungsstelle Wald (von links): Christian Mistelbauer, Andreas Hackl, Leopold Neuninger, Andreas Kolm, Martin Sandler, Lukas Hochwallner (Mitarbeiter Koordinierungsstelle Wald), Christa Bauer, Karl Teuschl, Jürgen Lichtenwallner, Fritz Hackl, Thomas Wagner, Walter Früwirth

Erste Treffen im Freien

Bei den Treffen - welche im Freien abgehalten wurden - fand eine rege Diskussion zum Umfang der unterschiedlichen Waldbetreuungspakete statt. Auch das Thema Abfuhr und (Zwischen-) Lagerung wurden diskutiert. Am Ende des Treffens wurden mit den Teilnehmern die nächsten Schritte besprochen.  

Die nächsten Schritte

In den nächsten Wochen werden alle Waldeigentümer der Region kontaktiert und über die Angebote der Koordinierungsstelle und die Waldbetreuung informiert.   

Außerdem wird gemeinsam mit Little Prinz Productions ein Video über den Angebotsumfang der Waldbetreuung erstellt.    

Wenn auch Sie Waldbetreuer werden möchten, können sie sich weiterhin bei der Koordinierungsstelle Wald melden. Diese, vom Verein zur Förderung des Waldes errichtete, unabhängige Stelle, wird von Lukas Hochwallner aus der Gemeinde Bad Traunstein betreut. Nach der Matura am Francisco Josephinum in Wieselburg und einem Praktikum in Neuseeland studierte er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (BWL) an der Wirtschaftsuniversität Wien, welches er vor Kurzem abgeschlossen hat.   

 Wir suchen laufend Waldbetreuer!

Wesentliche Teile des Projekts „Koordinierungsstelle Wald“ werden von Bund, Ländern und der Europäischen Union im Rahmen des Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014–2020 finanziell unterstützt.

Bundesministerium Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
LE 14-20 Entwicklung für den Ländlichen Raum
Europäischer Landwirtschaftsfonds
KLAR! KlimawandelAnpassungsModellRegion
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Verein zur Förderung des Waldes