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Aktuelles

Holzbekleidung - Holz der Nachwachsende Rohstoff der Zukunft

Stift Zwettl

Der Abt des Stiftes Zwettl Prälat Johannes Maria Szypulki übergab dem Vorstand des
Verein zur Förderung des Waldes mit Obmann Gerhard Blabensteiner die neuen T-Shirt, welche vom Stift finanziert wurden.
Das Stift ist federführend im Umweltschutz und setzt den Schwerpunkt nach der Papstenzyklika LAUDATO-SI um.
Die T-Shirt sind aus Holzstoff gefertigt. Ein Stoff, der rein aus der FaserTENCEL hergestellt wird und dem keine andere Faser beigemischt wird. Schließlich wird es aus Bäumen, also dem erneuerbaren Rohstoff Holz gefertigt. Das wird in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern geerntet. Deshalb kann bei der Verarbeitung ressourcenschonender gearbeitet werden als bei anderen Textilien.
Nicht nur irgendein umweltfreundliches Shirt, sondern Holz , das kleidet!

Man kann mit Stolz sagen :“Ich trage zu 100% echt Baum.“

Bild v.li:Karlheinz Piringer, Hermine Hackl, Pater Prior Bernhard Prem, Obm Gerhard Blabensteiner, Reinhard Bachner, Abt Prälat Johannes Maria Szypulki,Michael Gebharter, Melissa Frühwirth, Herbert Grulich
 
 


Ein Plädoyer für die Kiefer

Die Kiefer – auch Waldkiefer, Weißkiefer, Rotföhre – oder besonders bei uns im Waldviertel „Fehra“ genannt – ist der Baum des Jahres 2022!

Der Verein zur Förderung des Waldes nahm das am 11.11. zum Anlass, die Vorzüge dieser Baumart für den „klimafitten Wald“, für die heimische Holzindustrie und das Gewerbe, sowie auch für Energiefragen und die Bedeutung der Kiefer in der Apotheke zu beleuchten.

Der ideale Ort dafür war die „Fehra – Klasse“ der Mittelschule in Rappottenstein, die von Dir. Cornelia Renner und ihrem Team präsentiert wurde. Wichtig zu erwähnen ist, dass die Tischlerei Neulinger aus Roiten diese Klasse mit Kiefernholz eingerichtet hat! Claudia Neulinger erläuterte mit ihren Mitarbeitern, dass der Anteil des Kiefernholzes bei der Produktion von Wohnungseinrichtungen bereits massiv erhöht werden konnte. Gratulationen zum Staatspreis Wald des Landwirtschaftsministeriums kamen von Obmann Gerhard Blabensteiner, von der Moderatorin Mag. Hermine Hackl , von NR Lukas Brandweiner, den Referenten und von den mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Informationsveranstaltung.

Dass das Waldviertel schon früh versuchte, auf die Bedeutung der Kiefer in unseren Wäldern aufmerksam zu machen, imponierte ganz besonders der Vizepräsidentin der LK NÖ, Andrea Wagner. Obmannstellvertreter Herbert Grulich präsentierte die wichtigsten Ergebnisse einer „Fehra-Studie“ aus dem Jahr 2016 und schilderte dabei auch das „märchenhafte Zustandekommen“ dieses Projektes mit „Verbündeten“ wie Hermann Neulinger sen., LAbg. Franz Mold, DI Susanne Formanek u.v.a.

Was es alles von der Kiefer in den Apotheken zu „finden“ gibt, erläuterte auf humorvolle Weise Mag. Brigitte Traxler von der Kuenringerapotheke.

Die Zusammenfassung und waldbaulichen Empfehlungen von Dr. Silvio Schüller (Bundesforschungszentrum für Wald) bestärkten so manchen anwesenden Waldbesitzer und machte auch Mut, die Kiefer wieder vermehrt als möglichen und bewährten Mischbaum in unseren Waldviertler Wäldern auf den passenden Standorten zu verwenden! Dazu sollten wir selber einen Markt dafür aufbauen und (endlich) die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schaffen – so die Conclusio dazu.  

 
 

Baum des Jahres - die Kiefer - FEHRA

Schüler der NÖMS Martinsberg pflanzten den Baum des Jahres, die Fehra, welche vom Verein zur Förderung des Waldes gespendet wurde. Der Obmann Gerhard Blabensteiner stellte die Wichtigkeit der Fehra für unseren Waldbau vor und übergab ihn den Schülern.
Die Schule wurde auch mit dem Staatspreis für Forstwirtschaft ausgezeichnet.


Im Bild: Coca Delia, Ehrl Isabella, Enengl Sophia, Gillinger Fabian, Gundacker Lena, Hackl Theresa, Hahn Leonie, Hofer Lena, Kirsten Melanie, Mader Alexander, Mader Moritz, Permoser Sarah, Rainer Manuel, Rumpold Tina, Schranz Jonas, Stoitzner Andreas, Wagner Lena, Weidenauer Kiara, Weiss Timo, Zeinziger Niklas
Lehrer; Dir.Anita Hinterholzer, Gerald Schweiger-Götsch
Bgm Friedrich Fürst
Verein: Herbert Grulich,Obm Gerhard Blabensteiner, Hermine Hackl, Karlheinz Piringer
Bildnachweis: Julia Steiner - honorarfrei


 
 

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig erhielt dieser Tage Besuch aus dem Waldviertel.

. Der Verein zur Förderung des Waldes überbrachte als Geschenk eine kleine Rotföhre. Die Waldkiefer ist Baum des Jahres 2022 und findet im Waldviertel als "Fehra" vielfältige Anwendung. Besonders beliebt ist sie im Möbelbau. Beim gemeinsamen Informationsaustausch mit dem Minister ging es u.a. um Projekte für den Ländlichen Raum und aktuelle Fragen der Waldviertler Forstwirtschaft.


Foto (BML/Hautzinger) v.l.n.r.: Gerhard Blabensteiner (Präsident des Vereins zur Förderung des Waldes), Waldbotschafterin Hermine Hackl, BM Nobert Totschnig, EU-Abgeordnete a.D. Agnes Schierhuber und Vereins-Vizepräsident Herbert Grulich).

Der Verein zur Förderung des Waldes erhielt Besuch vom bayerischen Waldbesitzer Verband zum Informations- und Interressen Austausch.

Der Bayerische Waldbesitzerverband setzt sich für die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes auf der gesamten Fläche ein, die neben wirtschaftlichen Belangen auch ökologische, kulturelle und soziale Aspekte berücksichtigt. Die Bewirtschaftung soll seinem Besitzer ein Auskommen sichern und ihn in die Lage versetzen, alle Funktionen des Waldes für die gesamte Gesellschaft zu erhalten und für folgende Generationen zu sichern.

Die Wichtigkeit und der Stellenwert des Waldes liegt beiden Organisationen sehr am Herzen.


Namen von links nach rechts, Gruppenfoto 1. Reihe
Johann Killer, Florian Loher, Robert Nörr - bayerischer Waldbesitzer Verband, Gerhard Blabensteiner, Herbert Grulich, Hermine Hackl , Melissa Frühwirth - Verein zur Förderung des Waldes

 

Wald und Wild

„Wie viel Wild ist zu viel Wild?“
Was braucht der Wald? Wie wird unser Wald klimafit?
„Was können Waldbesitzer, Landwirte, Jäger und Gesellschaft beitragen?“
Was ist bei der Freizeitnutzung zu beachten?

Vortrag mit Ing. Herbert Grulich

Informationen für Jedermann und jede Frau am Tag des Waldes!

21. März 2022 um 20:00 Uhr
Gasthaus Schweifer, Franz Diebl-Straße 44, 3921 Langschlag

Anmeldung erforderlich bis 20.3.2022 bei KLAR!
Managerin Roswitha Haghofer 0664/73704344 oder info@waldviertler-hochland.at

Die Teilnahme ist kostenlos! Die gesetzlichen Covid-19 Regelungen sind einzuhalten!

Eine Veranstaltung der KLAR! Waldviertler Hochland!
www.waldviertler-hochland.at

Verein Waldviertler Hochland, Obmann Maximilian Igelsböck, Hauptplatz 18, 3920 Gr. Gerungs, ZVR-Zahl: 1151328930

Lindenbaumpflanzung in der Neuen Mittelschule in Martinsberg

Bei schönem Herbstwetter, trafen einige Vorstandsmitglieder des Verein zur Förderung des Waldes bei der Neuen Mittelschule in Martinsberg ein. Mit im Gepäck hatten sie den Baum des Jahres - eine Winterlinde, gestiftet vom Gut Ottenstein. Dieser wurde von den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und dem Bürgermeister dankend in Empfang genommen. Im Unterricht wurde das Thema - Linde ist der Baum des Jahres - bereits ausführlich besprochen. so wird der Schulschwerpunkt - Wald und Holz - perfekt weitergelebt. Im Anschluß machten die Schüler eine Waldbegehung mit Obmann Gerhard Blabensteiner und Melissa Frühwirth.

WAS DIE LINDE ALLES KANN

Im Blid: Kinder der ersten Klasse: Alina Barth, Nala Fürst, Oliver Hinterleitner, Natalie Mistelbauer, Nadine Pleßberger, Kolja Schlößl, Florentina Schroll, David Schwarzl, Alexander von Bothmer, Timo Weidenauer, Bernhard Wiesinger Lehrerinnen: Direktorin Anita Hinterholzer und Kollegin Anita Marder Verein zur Förderung des Waldes: Obm Gerhard Blabensteiner, Herbert Gruhlich, Martin Forstner, Karlheinz Piringer Gemeinde: Bgm Friedrich Fürst, VzBgm Franz Schramel

Bildnachweis: Melitta Frühwirth - honorarfrei

 

Die Linde ist „Baum des Jahres 2021“

Die Linde ist „Baum des Jahres 2021“! Eigentlich müsste es heißen „Die Linden…“, da ja bei uns im Waldviertel nicht nur die Winterlinde vorkommt, sondern auch die Sommerlinde und die Silberlinde!

Es ist schon Tradition, dass der „Verein zur Förderung des Waldes“ jedes Jahr den Baum des Jahres präsentiert! So auch dieses Jahr! „Die Linde in der Forstwirtschaft, in der Apotheke, in der Kunst und Kultur und auch sonstige Nutzungsmöglichkeiten“ wurden am 8. Oktober in Stift Zwettl im „Lindenhof“ von namhaften Expertinnen und Experten präsentiert! Besonders beeindruckt waren so manche der fast 70 BesucherInnen von den astreinen und geradschaftigen Linden, die im Klosterwald beim Waldspaziergang vor dem Infoteil im Pfarramt besichtigt werden konnten.

„Am Brunnen vor dem Tore…“ – dieses Lied und die Gedanken dazu waren die richtige Einstimmung für den Theorieteil – vorgetragen von Mag. Hermine Hackl (Waldcampus Österreich) und den Zwettler Vocalisten (Leitung Joachim Adolf).

Einige „Highlights“: „Die Linde ist die Apotheke Gottes“ – so zum Beispiel auch als Säuglingsbad zur Beruhigung von Brigitte Traxler; „Aus dem Lindenbast wurden schon vor mehreren tausend Jahren Seile, Matten oder Schuhe (siehe Ötzi) produziert“ von Alfred Steinmetz; Besonders die Winterlinde wäre für das Waldviertel als Mischbaum und „dienende Baumart“ bestens geeignet (so DR. Silvio Schüler vom BFW und DI Karl Schuster von der LK NÖ).

Gerade in „Zeiten wie diesen“, wo es darum geht, für`s Waldviertel geeignete Mischbaumarten zu „finden“, sind Informationen über die Linde und ihre Verwendungsmöglichkeiten auch wichtig – so Moderator Herbert Grulich, der sich besonders bei Abt Johannes Maria Szypulski, dem Waldamtsleiter Benjamin Watzl und dem pensionierten Revierleiter OFÖ Ing. Gerald Blaich sehr herzlich für die Unterstützung bedankte.

Baum des Jahres - die Linde
 
Foto: Melissa Frühwirth (Verein zur Förderung des Waldes) – v.li.: Herbert Grulich, Obmann Gerhard Blabensteiner, Gerald Blaich, Abt Johannes Maria Szypulski und Benjamin Watzl

Baum des Jahres - die Linde

Klimafitter Wald: Exotische Baumarten & Naturverjüngung

NMS Martinsberg Pflanz „Wald der Zukunft!“    

Die Schüler der dritten Klasse der NMS Martinsberg pflanzten gemeinsam mit Waldbauexperte Herbert Grulich einen Wald der Zukunft. Dazu stellte die Gemeinde Martinsberg ein 600ar großes Grundstück in Edelsberg zu Verfügung.

Bei der Planung der Bepflanzung, welche auch durch die Schüler erfolgte, wurde besonders auf die Gestaltung eines ökologisch wertvollen Waldrandes wertgelegt. In Kleingruppen pflanzten die Schüler am 19. Okt. Sträuchergruppen sowie verschiedene Wild Obst Sorten. Damit wurde ein wichtiger Lebensraum Kleinvögel, Schmetterlinge sowie Wildtiere vor Ort geschaffen.

Bei den gepflanzten Baumgruppen im inneren Teil des Waldes wurde besonders auf eine klimafit und biodiverse Artenvielfalt geachtet. Der „Wald der Zukunft“ kann von Waldbesitzern jederzeit besichtigt werden und liefert so Anregungen für die eigene Aufforstung.

Der Verein zur Förderung des Waldes hat diese Aktion unterstützt.

© Waldviertler Kernland

Bürgermeister mit Schülern
 
Gruppenfoto
Herbert mit Schüler
 

60.000 Bäume für den Zukunftswald

Auch der Verein zur Förderung des Waldes war bei der „PEFC – Baumpflanzaktion“ am 25. September in Weikertschlag vertreten! Obmann Gerhard Blabensteiner und Obmannstellvertreter Herbert Grulich pflanzten mit den Schülerinnen und Schülern im Betrieb Mendlig einen klimafitten Wald.

Die „Wunschwald“-Aktion von BAUHAUS, LOGOCLIC und PEFC mit Aufforstungsarbeiten in Österreich fand im September nun ihren erfolgreichen Abschluss.

Im Rahmen der Baumpflanzaktion im Waldviertel und mit tatkräftiger Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Volksschulen Waldkirchen an der Thaya und Raabs an der Thaya wurden die restlichen Setzlinge in die Erde gebracht. 

Der Erwerb der jungen Bäume für diese Pflanzaktionen wurde durch LOGOCLIC und die BAUHAUSFachcentren möglich gemacht. Für je 5 m2 verkauften Laminatfußboden „LOGOCLIC Wunschwald Edition“ wird ein Baum gepflanzt.

Im Jahr 2019 kamen so insgesamt 60.000 Bäume für Österreich zusammen, die 2020 nun gepflanzt wurden. Die Entscheidung, Schülerinnen und Schüler in die Pflanzaktion einzubeziehen, wurde von den Initiatoren bewusst getroffen – schließlich sind die Kinder die Entscheider von morgen.

Das Bewusstsein für Natur, Umwelt und Wirtschaft stärken, um unsere Ressourcen langfristig nutzen zu können. In Kooperation mit PEFC wurden geeignete Flächen zur Wiederaufforstung ausgewählt 

Gruppenfoto
 
 

Vereinsvorstand entwarf Waldleitbild

WALDLEITBILD

zur Betreuung der Wälder waldferner Waldbesitzer

Generelle Leitlinie:

  • Ziel: ein künftig klimafitter, zukunftsfähiger, standorttauglicher und ertragsoptimierter Mischwald
  • Unsere Orientierung: Wuchsgebiete Österreichs
  • Standörtliche Orientierung an der natürlichen Waldgesellschaft vor Ort
  • Wenn möglich: Naturverjüngung vor Aufforstung
  • Keine Monokulturen
  • Kein Herbizid- und Gifteinsatz
  • Keine neuen Entwässerungen

Bestandesgründung aus Naturverjüngung:

  • Baumartenspezifische Förderung der Naturverjüngung in Altbeständen (Schirmstellung, Förderung der Fruktifikation von Altbäumen)
  • Mischungsregelung der Baumartenanteile in der Naturverjüngung zugunsten eines standorttauglichen Jungwuchses
  • Belassen auch von Mischbaumarten, die derzeit forstlich nur wenig gefördert werden (z.B. Birke, Zitterpappel, Schwarzerle, Eberesche, Weiden …)
  • Berücksichtigung kleinörtlich unterschiedlicher Standortverhältnisse (Boden: Nässe, Trockenheit, Streurechen …, Mikroklima, Exposition)
  • Rechtzeitige Pflegeeingriffe bei der Jungwuchspflege mit Stammzahlreduktion sowie bei Erst- und Zweitdurchforstungen um äsungstaugliche Bodenvegetation zu erhalten

Aufforstungen/Bestandesumwandlungen:

  • Richtige Baumart auf geeignetem Standort
  • Maximal 20% Gastbaumarten
  • Mischbaumarten werden nicht einzeln sondern in Gruppen gepflanzt (z.B. Durchmesser der Krone eines Altbaumes)
  • Einzelschutz für Mischbaumarten, Zäunung nur bei extremer Verbissbelastung, dann einflechten UV-beständiger Plastikbänder zwecks Vogelschutz
  • Belassen von nicht fängischem Wipfelholz und sperrigen Ästen als Verbissschutz für zusätzliche Verjüngung, z.B. bei Käferflächen
  • Ausmähen von Kulturen, die durch Schlagvegetation bedrängt sind, nach Möglichkeit immer erst nach Ende der Rehbrunft 

Begleitende Maßnahmen:

  • Einbindung des Jagdausübungsberechtigten zur Vermeidung von Wildschäden
  • Monitoring des Wildeinflusses mit Verbisskontrollgattern und/oder Verbisstrakten
  • Belassen von Höhlenbäumen sowie liegendem und stehendem, nicht fängischem Totholz
  • Permanente Kontrolle käfergefährdeter Standorte mit Käferfallen in geeigneter Distanz zu den Waldbeständen
  • Beratung bei der Beantragung von Förderungen, die der Entstehung standorttauglicher Mischwälder dienen, z.B. Nutzung der Wildökolandaktion des NÖLJV
  • Begleitende Beratung in Richtung höherwertiges Sägerundholz 

Die ersten Waldbetreuer sind bereit!

Ende April startete die Koordinierungsstelle Wald die Suche nach Waldbetreuern. Mitbringen sollen diese Freude an der eigenständigen Waldarbeit, eine Ausbildung als Forstfacharbeiter oder langjährige Erfahrung in der Waldarbeit. Die Waldbetreuer werden im Besonderen waldferne Waldbesitzer bei der Betreuung ihres Waldes in der Region Waldviertler Kernland unterstützen. Im Zentrum steht dabei die rasche Aufarbeitung von Käferbäumen, um die Ausbreitung des Borkenkäfers einzudämmen.

Es haben sich bereits über 20 zukünftige Waldbetreuer aus unterschiedlichen Gemeinden der Region gemeldet. Am 14. und 18. Mai fanden die ersten Abstimmungsgespräche statt. Zu Beginn stellten sich die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle Wald vor und präsentierten das Angebot der Koordinierungsstelle Wald. Dieses beinhaltet, neben der Vermittlung der Waldbetreuer an waldferne Waldbesitzer, im Besonderen Bewusstseinsbildung für die Wichtigkeit einer kontinuierlichen Waldbetreuung, sowie einer raschen Aufarbeitung von Käferschäden.

Bei den Treffen - welche im Freien abgehalten wurden - fand eine rege Diskussion zum Umfang der unterschiedlichen Waldbetreuungspakete statt. Auch das Thema Abfuhr und (Zwischen-) Lagerung wurden diskutiert. Am Ende des Treffens wurden mit den Teilnehmern die nächsten Schritte besprochen.

In den nächsten Wochen werden alle Waldeigentümer der Region kontaktiert und über die Angebote der Koordinierungsstelle und die Waldbetreuung informiert.

Waldbetreuerveranstaltung

Bild: Koordinierungsstelle Wald (von links): Christian Mistelbauer, Andreas Hackl, Leopold Neuninger, Andreas Kolm, Martin Sandler, Lukas Hochwallner (Mitarbeiter Koordinierungsstelle Wald), Christa Bauer, Karl Teuschl, Jürgen Lichtenwallner, Fritz Hackl, Thomas Wagner, Walter Früwirth  

Außerdem wird gemeinsam mit Little Prinz Productions ein Video über den Angebotsumfang der Waldbetreuung erstellt.

Wenn auch Sie Waldbetreuer werden möchten, können sie sich weiterhin bei der Koordinierungsstelle Wald melden. Diese, vom Verein zur Förderung des Waldes errichtete, unabhängige Stelle, wird von Lukas Hochwallner aus der Gemeinde Bad Traunstein betreut. Nach der Matura am Francisco Josephinum in Wieselburg und einem Praktikum in Neuseeland studierte er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (BWL) an der Wirtschaftsuniversität Wien, welches er vor Kurzem abgeschlossen hat. 

 

 

 



Verein zur Förderung des Waldes

Obmann Gerhard Blabensteiner
gb@messewieselburg.at